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IWH rechnet mit Wachstum von 1,5 Prozent in Ostdeutschland

HALLE (dpa-AFX) - Der weltweite Konjunkturaufschwung strahlt nach Meinungdes Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) trotz Belastungen durch hoheRohölpreise positiv auf Ostdeutschland aus. Nach 0,2 Prozent 2003 rechnet dasIWH laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie für dieses Jahr mit einemWachstums von 1,5 Prozent. Der gleiche Anstieg wird auch für 2005 erwartet.

HALLE (dpa-AFX) - Der weltweite Konjunkturaufschwung strahlt nach Meinungdes Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) trotz Belastungen durch hoheRohölpreise positiv auf Ostdeutschland aus. Nach 0,2 Prozent 2003 rechnet dasIWH laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie für dieses Jahr mit einemWachstums von 1,5 Prozent. Der gleiche Anstieg wird auch für 2005 erwartet.

Wegen der vorrangigen Ausrichtung auf den Inlandsmarkt bekommt dieostdeutsche Wirtschaft zunächst nur geringere Impulse aus dem Ausland. ImJahresverlauf nimmt sie aber Fahrt auf. Im kommenden Jahr erhält die ostdeutscheWirtschaft noch zusätzlichen Schwung durch das Übergreifen derKonjunkturerholung auf die Inlandsnachfrage. Damit erhöht sich für dieOst-Wirtschaft die Chance, im Wachstumstempo mit den alten Bundesländerngleichzuziehen.

WACHSTUM LEICHT HINTER WESTDEUTSCHLAND

In diesem Jahr bleibt das Wachstum leicht hinter dem Westen zurück. Bereitsim Jahr 2003 wurde ein Drittel des ostdeutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) inden alten Bundesländern und im Ausland erzielt, was trotz rückläufiger Nachfragein Ostdeutschland zu einem Produktionsanstieg führte.

Vom Aufwind profitiert vor allem die ostdeutsche Industrie, die mittlerweilezwei Drittel ihrer Produktion außerhalb der neuen Länder verkauft. BeimBaugewerbe geht die Produktion weiter zurück. Wegen der allgemeinenKonsumschwäche und des Bevölkerungsrückganges expandiert dasDienstleistungsgewerbe nur schwach.

Für den Arbeitsmarkt gibt es immer noch kein Licht am Horizont. Er wird 2004nicht von der positiven Entwicklung mitgezogen. Der Beschäftigungsabbau gehtweiter. Auch für 2005 wird keine Trendwende erwartet. Laut IWH zeigen dieArbeitsmarktreformen bisher wenig Wirkung.

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