iX-Fusion führt erst ab 2002 zu Ersparnisen
Börsenzusammenschluss mit hohen Kosten für Aktionäre

dpa-afx LONDON. Der Zusammenschluss der Börsen von London und Frankfurt wird die Aktionäre nach Presseberichten vom Montag 232 Mill. DM kosten. Dies seien fünf Prozent des Gesamtwertes der Fusion zu der neuen Börsengemeinschaft mit der Bezeichnung iX.

Die in einem vorläufigen Memorandum enthaltenen Zahlen dürften bei den Aktionären auf Bedenken stoßen. Der Vorstand der London Stock Exchange (LSE) will an diesem Dienstag über die Kostenschätzungen beraten. Der Führung der Deutsche Börse AG soll das Papier am Mittwoch vorgelegt werden.

Der Großteil des Betrags gehe an die mindestens fünf Investment-Banken, die von LSE und den Deutsche Börsen als Berater herangezogen wurden. Erparnisse durch die Fusion würden sich erst im Jahr 2002 bemerkbar machen. Die Schätzungen schließen nach dem Bericht die Kosten für den Anschluss Londons an die elektronische Handelsplattform Frankfurts, Xetra, ein.

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