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Ixos schreibt rote Zahlen

Der Softwareanbieter Ixos ist nach seiner Übernahme durch Open Text im abgelaufenen Geschäftsjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Eine Umsatz- oder Ergebnisprognose für das laufende Jahr gab das Unternehmen nicht ab.

dpa MÜNCHEN. Der Softwareanbieter Ixos ist nach seiner Übernahme durch Open Text im abgelaufenen Geschäftsjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Eine Umsatz- oder Ergebnisprognose für das laufende Jahr gab das Unternehmen nicht ab.

Vor allem wegen der Kosten im Rahmen der Übernahme und der Restrukturierung sei im Geschäftsjahr 2003/04 (30. Juni) ein Fehlbetrag von rund 22 Mill. verbucht worden nach vier Mill. ? Verlust im Vorjahr, teilte Ixos am Mittwoch in München mit. Der Umsatz stieg von 127 Mill. auf 134 Mill. ?.

Ixos hatte bereits bei Vorlage der Zahlen für die ersten neun Monate einen Nettoverlust für das Gesamtjahr angekündigt. In dem Fehlbetrag seien Ausgaben von rund 20 Mill. ? im Rahmen der Übernahme enthalten, hieß es.

Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass rund vier Mill. ? an Forderungen in den Büchern stünden , die sich voraussichtlich nicht realisieren ließen. Dieser Posten müsse ebenso wie weitere Kosten in Höhe von rund einer Million Euro korrigiert werden. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin betrifft dies allerdings die drei vorangegangenen Geschäftsjahre. Die Gewinn- und Verlustrechtung 2003/04 sei davon unberührt.

Ixos hatte sich im Zuge der Übernahme durch den kanadischen Software-Konzern Open Text ein Sparprogramm verordnet, das auch den Abbau von 130 Arbeitsplätzen vorsah, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Zusammen sehen sich Open Text und Ixos als Weltmarktführer bei Software für das Wissens- und Dokumentenmanagement. Im Mai hatte das Unternehmen überraschend den Rücktritt von Vorstandschef Robert Hoog bekannt gegeben. Seine Aufgaben übernahm Open-Text-Chef John Shackleton.

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