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J.P. Morgan Chase tritt voll auf die Kostenbremse

Die zweitgrößte amerikanische Bankengruppe will mehr als 2 000 Investmentbanker nach Hause schicken und so 700 Mill. $ einsparen.

HB/dpa/rtr NEW YORK. Dies hat das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt. J.P. Morgan hat im dritten Quartal 2002 gegenüber der Vorjahresvergleichszeit einen Gewinneinbruch von 91 Prozent auf nur noch 40 Millionen Dollar oder einem Cent je Aktie verbucht.

Im Investmentbankgeschäft fielen Verluste von 256 Millionen Dollar an gegenüber einem Gewinn von 486 Millionen Dollar im dritten Quartal 2001.

Das Kreditinstitut hat auch hohe Kreditverluste bei Telekom - und Kabelfernsehfirmen erlitten. Der bankrotte Energiehändler Enron wirkte sich ebenfalls negativ auf das Geschäft aus.

Ohne bereits angekündigte Fusionsbelastungen wies J.P. Morgan im dritten Quartal einen Gewinn von 325 Millionen (1,13 Milliarden) Dollar oder 16 (55) Cent je Aktie aus. Die Prognosen von Wall-Street-Analysten reichten von einem Verlust von acht Cent bis zu einem Gewinn von 18 Cent je Aktie, bei einem Schnitt von einem Gewinn von sieben Cent je Aktie.

J.P. Morgan ist im Dow-Jones-Index der 30 führenden US-Standardwerte gelistet.

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