"Ja, das denke ich"
Dell-Chef prophezeit baldiges Aus von Fujitsu-Siemens

Der Gründer und Vorstandschef des amerikanischen Computerherstellers Dell hat seinem deutschen Konkurrenten Fujitsu-Siemens ein baldiges Aus prophezeit.

Reuters MÜNCHEN. "Ja, das denke ich", sagte Michael Dell laut einem am Sonntag vorab veröffentlichten Bericht des Magazins "Focus" der Zeitschrift auf die Frage, ob das Gemeinschaftsunternehmen vom Markt verschwinden werde. "Wäre ich Siemens-Aktionär, würde ich dem Konzern sagen, wie falsch er liegt. Siemens vernichtet Werte, verliert Geld und Marktanteile", zitierte "Focus" Dell. Unternehmen wie Fujitsu-Siemens lägen in Deutschland in den letzten Zügen.

Der auf Direktvermarktung spezialisierte US-Konzern wolle dagegen seinen Marktanteil von 7 % verdreifachen, kündigte Michael Dell an. In welchem Zeitraum, sagte er nicht. Dell werde auch vom Zusammenschluss von Hewlett-Packard und Compaq in Form von zusätzlichen Weltmarkt-Anteilen profitieren, wiederholte der Firmengründer Äußerungen von COO Kevin Rollins: "Wenn HP und Compaq die Fusion nicht ordentlich über die Bühne bringen, fallen möglicherweise 3 oder 4 % für uns ab", sagte Dell.

Rollins hatte bereits Anfang September prophezeit, dass Dell rasch nach dem Zusammenschluss wieder die Nummer eins nach Marktanteilen sein werde. Derzeit hält Dell 13,5 %, HP und Compaq kämen rechnerisch auf 19 %.

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