Ja im Bundestag gilt als sicher
Kabinett verlängert Einsätze in Mazedonien und Kabul

Die Zahl der Bundeswehrsoldaten für den Einsatz in Afghanistan wird nahezu verdoppelt.

rtr BERLIN. Die Bundesregierung hat die Bundeswehr-Einsätze in Afghanistan um ein Jahr und in Mazedonien um sechs Monate verlängert. Das Kabinett habe am Dienstag zudem beschlossen, die Zahl der Bundeswehrsoldaten in der internationalen Schutztruppe Isaf in Afghanistan von derzeit gut 1250 auf bis zu 2500 zu erhöhen, sagte Regierungssprecher Bela Anda in Berlin. Etwa 1000 Soldaten kämen für die geplante Übernahme der gemeinsamen ISAF-Führungsfunktion ab Anfang 2003 zusammen mit den Niederlanden zum Einsatz. In Mazedonien werde die Zahl der NATO-Soldaten auf 470 von 900 reduziert und die Zahl der Bundeswehrsoldaten auf 70 von derzeit 200 gesenkt.

Die Verlängerung des Mazedonien-Einsatzes am Donnerstag im Bundestag gilt als sicher. Für das Votum zum weiteren Afghanistan-Einsatzes gibt es nach Angaben der Bundestagspressestelle derzeit noch keinen Termin. Das bisherige Mandat läuft bis zum 20. Dezember.

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