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Ja und Nein bei Umfragen vor dänischem Euro-Referendum gleichauf

Die Dänen entscheiden am Donnerstag per Volksabstimmung über die Teilnahme ihres Landes an der europäischen Währungsunion. Die Stimmung ist unentschieden.

Reuters/dpa KOPENHAGEN. Umfragen unmittelbar vor dem Referendum über Dänemarks Beitritt zum Euro haben am Dienstag einen hauchdünnen Abstand zwischen Beitritts-Befürwortern und-Gegnern ergeben. Während sich in einer Umfrage des Vilstrup-Institutes für die Zeitung «Politiken» eine Mehrheit von 46 zu 43 % für ein Ja aussprach, lagen bei einer Gallup-Umfrage in «Berlingske Tidende» die Beitrittsgegner mit 46 zu 42 % vorn. 12 und 11 % äußerten sich unentschieden. Wegen der statistischen Unsicherheit von 3 % bei den Erhebungen mit jeweils 1 000 Befragten werteten Beobachter den Ausgang des Referendums am Donnerstag als völlig offen.

Die Ja-Seite unter Führung von Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen hatte in der vergangenen Woche einen Vorsprung der Beitrittsgegner von zeitweise über 10 Prozentpunkten aufgeholt. Der sozialdemokratische Regierungschef hat in den Mittelpunkt seiner Kampagne die Warnung vor wirtschaftlichen Nachteilen durch ein Nein gestellt.

Nach der jüngsten Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK ist die Mehrheit der dänischen Bevölkerung ist gegen die Einführung des Euro. GfK befragte zwischen dem 20. und 25. September rund 500 Personen, von denen sich 44 % gegen die europäische Gemeinschaftswährung aussprachen. 41 % votierten für den Euro, der Rest zeigte sich unentschieden, hieß es am Dienstag in Kopenhagen weiter. Bei der vorherigen Umfrage des Instituts vom 8. September waren 45 % der Befragten für den Euro, 42 % dagegen.

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