Jährliche Produktion von rund 30 000 Fahrzeugen geplant
BMW darf in China produzieren

Der Münchener Autobauer BMW ist bei seinem geplanten Eintritt in den chinesischen Markt einen wichtigen Schritt weiter gekommen.

rtr MüNCHEN. Die chinesische Regierung habe den Projektvorschlag für die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem chinesischen Fahrzeughersteller Brilliance China zur Produktion von BMW-Autos genehmigt, teilte BMW am Freitag mit. Nun müssten die Partnerunternehmen eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung einreichen. Ein Zeitpunkt zur Gründung des Joint Ventures, das die Produktion von BMW-Fahrzeugen der 3er und 5er Reihe ab dem zweiten Halbjahr 2003 aufnehmen solle, stehe noch nicht fest. Das geplante Werk in Shenyang im Nordosten Chinas solle eine Kapazität von 30 000 Einheiten pro Jahr haben.

China gilt als attraktiver Markt für die Autohersteller, seit das bevölkerungsreichste Land der Welthandelsorganisation WTO beigetreten ist. BMW ist den Angaben zufolge seit 1994 mit einer Repräsentanz in China vertreten und verkaufte im ersten Halbjahr 2002 knapp 7 000 Automobile auf diesem Markt.

Die BMW-Aktien notierten am Freitag mit knapp zwei Prozent im Plus bei 42,01 ?.

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