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Jagoda verteidigt Bündnis für Arbeit

dpa SAARBRÜCKEN. Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Bernhard Jagoda, hat das Bündnis für Arbeit gegen Kritik aus Reihen der CDU und der Gewerkschaften verteidigt. «Es ist immer besser miteinander als übereinander zu reden», sagte Jagoda am Mittwoch in einem dpa-Gespräch in Saarbrücken. Erneut befürwortete er für 2002 eine Senkung des Beitragssatzes der Arbeitslosenversicherung, der seit Jahren bei 6,5 Prozent liegt.

Die Prognose von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), wonach die Zahl der derzeit mehr als 4 Millionen Arbeitslosen in Deutschland bis Ende 2002 auf 3,5 Millionen und bis zum Jahr 2005 auf weniger als 3 Millionen sinken könne, bezeichnete Jagoda als «realistisch».

Es müsste auch möglich sein, über den Abbau von Überstunden jährlich 100 000 neue Arbeitsplätze zu schaffen, meinte er. Dazu müsste allerdings der Berg von 1,9 Mrd. Überstunden pro Jahr um etwa 20 bis 25 Prozent gesenkt werden, sagte Jagoda.

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