Jahr 2006
Tabakwerbung in der Formel 1 vor dem Aus

Die Formel-1-Teams mit Ferrari an der Spitze müssen in absehbarer Zukunft auf die Werbemillionen der Tabakindustrie verzichten.

dpa-afx HAMBURG. Schon am Donnerstag soll bei einem Treffen zwischen Max Mosley, dem Präsidenten des Automobil- Weltverbandes FIA, und Gro Harlem Brundtland, der Direktorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, eine entsprechende Resolution ausgearbeitet werden. Die FIA hat sich bereits am 4. Oktober für ein weltweites Tabakwerbeverbot im Motorsport ab 2006 ausgesprochen.

Diese Entscheidung publizierte die FIA am Vorabend einer WHO-Tagung in Genf zum Thema "Gefahren des Tabakgenusses", an der auch Mosley teilnimmt. Die Rennställe Ferrari (Marlboro), McLaren-Mercedes (Reemtsma/West), Jordan-Honda (Benson & Hedges), BAR-Honda (B.A.T.) und Benetton-Renault (Mild Seven) erhalten nach Angaben der FIA jährlich rund 160 Mill. DM (rund 82 Mill. Euro) an Tabak-Werbegelder.

Ursprünglich hätte in der Formel 1 ein europaweites Tabakwerbeverbot erst ab dem Jahr 2007 in Kraft treten sollen, wegen eines Formfehlers in der EU-Zentrale in Brüssel konnte dieser Plan jedoch nicht verwirklicht werden.

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