Jahresbericht der Bonner Regulierungsbehörde: Internet-Surfen überholt Ortsgespräche

Jahresbericht der Bonner Regulierungsbehörde
Internet-Surfen überholt Ortsgespräche

Online-Verbindungen machten im Telefon-Verkehr des Jahres 2001 rund 30 Prozent des gesamten Aufkommens im Festnetz aus.

afp BONN. Im vergangenen Jahr haben die Menschen in Deutschland mehr Zeit im Internet verbracht als mit Ortsgesprächen. Das geht aus dem Jahresbericht der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hervor, der am Freitag in Bonn veröffentlicht wurde.

Im Internet tummeln sich mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland. Ab Frühjahr 2002 dürften mehr als die Hälfte der über 14-Jährigen hier zu Lande über einen zumindest zeitweisen Zugang zum Netz verfügen. Dazu trägt der Preisverfall bei: Internet-Nutzung kostete 2001 gut 30 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund fünf Prozent der Haushalte und viele Firmen verfügten über einen der mehr als zwei Millionen schnellen Breitband-Zugänge, etwa per DSL oder TV-Kabel.

Auch im traditionellen Telefon-Verkehr nimmt das Internet immer mehr Raum ein: Online-Verbindungen standen für 29,2 Prozent des gesamten Aufkommens im Festnetz - und überholten damit als größter Einzel-Block erstmals die Ortsgepräche. Die Zahl der Telefon-Kanäle über analoge Leitungen einschließlich Telefonzellen sowie die digitalen ISDN-Leitungen kletterte wie im Vorjahr erneut um zwei Millionen auf nunmehr 52,28 Millionen. Der Ex-Monopolist Deutsche Telekom dominiert den Anschluss-Markt weiterhin mit 97 Prozent, die Konkurenten teigerten ihren Anteil aber immerhin von 1,7 auf drei Prozent.

Jahresbericht 2001 als PDF-Datei

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