Jahresfehlbetrag stieg auf 14,8 Mill. Euro
Abschreibungen reißen Software-Anbieter PSI tiefer in Verlustzone

dpa BERLIN. Hohe Abschreibungen haben beim Berliner Software- Konzern PSI zu kräftigen Verlusten geführt. Der Jahresfehlbetrag stieg um 65 % auf 14,8 Mill. ? (28,9 Mio DM). Ohne diese Abschreibungen sei im operativen Geschäft allerdings ein Gewinn erzielt worden, sagte Marketingvorstand Dietrich Jaeschke am Mittwoch bei der Vorlage der Bilanz. Die PSI AG bietet Softwarelösungen für das Ressourcenmanagement von Verkehrs- oder Energieunternehmen an. Das Unternehmen wurde 1969 gegründet und ist seit 1998 am Neuen Markt notiert.

Wegen der schwierigen Situation in der Computerbranche mussten auf eine selbstentwickelte Software 15,5 Mill. ? abgeschrieben werden. Dies werde sich aber positiv auf die künftige Ertragssituation auswirken, sagte Jaeschke. Im operativen Geschäft sprach er von einer Trendwende. Durch Kostenreduktionen und neue Technologien wurde vor Abschreibungen ein Plus von rund vier Mill. ? erzielt nach einem Verlust von 7,6 Mill. ? 1999. Der Umsatz soll in diesem Jahr um 25 % steigen. Im vergangenen Jahr legte er um knapp 19 % auf 146,7 Mill. ? zu. Aufträge für 123 Mill. ? stünden bereits in den Büchern. Ende 2000 beschäftigte PSI 1362 Mitarbeiter - knapp 300 mehr als ein Jahr zuvor.

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