Jahresprognose bestätigt
GfK liegt voll im Plan

Die GfK, Nürberg, hat in ihrer Hauptversammlung am Donnerstag die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

vwd NÜRNBERG. Demnach soll das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) einschließlich Beteiligungserträgen um knapp zehn Prozent auf rund 50 (45,6) Millionen Euro klettern und zu einer Marge von neun (8,7) Prozent führen, sagte Vorstandvorsitzender Klaus L. Wübbenhorst. Der Umsatz soll um 6,6 Prozent auf 560 (535,7) Millionen Euro gesteigert werden und damit über dem Branchenwachstum von 3,5 bis fünf Prozent liegen. Die Schätzung setze einen unveränderten Konsolidierungskreis der GfK voraus, hieß es.

Auftragseingang und Auftragsbestand des Unternehmens ließen dieses Wachstum machbar erscheinen, sagte Wübbenhorst. Per Ende April waren - wie bereits veröffentlicht - 64 Prozent des angestrebten Umsatzes in den Auftragsbüchern. Der vergleichbare Wert des Vorjahres belief sich auf 57 Prozent. Dies ist nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden ein "ermutigendes Zeichen". Außerdem könnten mögliche Desinvestitionen das Portfolio des Marktforschungsunternehmens zusätzlich verändern, erklärte Wübbenhorst. Weltweit würden Gespräche geführt, um im Laufe des Jahres weiter zuzukaufen.

Die Aktionäre sollten auf der Hauptversammlung auf Vorschlag des Unternehmens neues Kapital von 21 Millionen Euro genehmigen sowie die Neuauflage des Optionsprogramms für Führungskräfte und die Möglichkeit zum Aktienrückkauf schaffen. Außerdem wird eine Dividende von 0,17 (0,15) Euro je Aktie vorgeschlagen. Weiter auf der Tagesordnung steht die Wahl der beiden Aufsichtsratsmitglieder Wolfgang Berndt und Hayo Riesenbeck. Sie sollen die zurückgetretenen Aufsichtsräte Helga Haub und Karl Gerhard Schmidt ersetzen.

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