Jahrestagung
Holz- und Kunststoffindustrie erwartet drei Prozent mehr Umsatz

adn DRESDNEN. Die deutsche Holz- und Kunststoffindustrie erwartet für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von mehr als drei Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die Branche einen Gesamtumsatz von mehr als 76 Milliarden Mark erzielt. Ende 2000 werde das beste Ergebnis seit dem Ende des Wiedervereinigungsbooms im Jahr 1992 erwartet, teilte der Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige (HDH) am Mittwoch in Dresden mit. In der sächsischen Landeshauptstadt ist der Verband am Mittwoch zu seiner Jahrestagung zusammengekommen. Die erfreuliche Umsatzprognose für das Jahresende treffe allerdings nicht für alle Bereiche des Industriezweiges zu. So klagten die Küchenmöbel-Hersteller eher über rückläufige Umsätze. Die Büromöbelbranche dagegen könne auf steigende Umsätze verweisen. Insgesamt werde der Möbelbereich ein Plus von zwei bis drei Prozent erzielen. Im vergangenen Jahr brachte dieser größte Zweig des Verbandes einen Umsatz von 42,5 Milliarden Mark. Die deutsche Holz- und Möbelindustrie insgesamt beschäftigt derzeit etwa 280.000 Mitarbeiter in mehr als 3.400 überwiegend mittelständischen Betrieben. Die Jahresversammlung wählte erneut Helmut Lübke zum Präsidenten des HDH. Der 64-Jährige führt den HDH und den Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) seit 1997 in Personalunion. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Lübke ist geschäftsführender Gesellschafter der Firma interlübke und seit 1989 Vorsitzender des Fachbeirats der Internationalen Möbelmesse Köln.

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