Jahresüberschuss 2000 um 17 % gesunken
Rechtsstreit drückt Gewinn bei Intertainment

dpa-afx MÜNCHEN. Hohe Rückstellungen für einen schwebenden Rechtsstreit mit einem US-Partner haben den Gewinn des Medienkonzerns Intertainment im Jahr 2000 schrumpfen lassen. Der Jahresüberschuss sank um 17 % auf 10,9 Mill. DM (rund 5,6 Mill. Euro), berichtete das Unternehmen am Donnerstag in München. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als das dreifache auf rund 172 Mill. DM.

Im Dezember hatte eine Intertainment-Tochter vor einem US-Gericht Klage gegen die Franchise Pictures Inc eingereicht. Der Münchner Medienkonzern wirft dem US-Partner "betrügerisch überhöhte Filmbudgets" vor. Franchise reichte Gegenklage ein. Wegen des schwebenden Verfahrens sei eine Risikovorsorge von knapp 21 Mill. DM gebildet worden.

Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit legte Intertainment um 23 % auf 31,6 Mill. DM zu. Ursprünglich war das Unternehmen von wesentlich höheren Zahlen ausgegangen, hatte die Erwartungen für 2000 jedoch bereits vor dem Rechtsstreit deutlich nach unten korrigiert. Der Kurs der Intertainment-Aktie legte am Donnerstag um zwischenzeitlich 16 % auf 6,50 Euro zu.

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