Jahreszahlen
Credit Suisse mit 5,8 Mrd. sfr Gewinn über Erwartung von Analysten

Die Credit Suisse Group hat im Jahr 2000 einen Gewinn von 5,785 Mrd. sfr erzielt und die Schätzungen von Finanzanlysten übertroffen. Diese Zahl versteht sich nach CS-Angaben vom Dienstag einschliesslich von Kosten, die mit der Übernahme der US-Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette verbunden waren.

Reuters ZÜRICH. Sie vergleicht sich mit einem Gewinn von 5,22 Mrd. sfr im Jahr 1999. Der operative Gewinn erhöhte sich den Angaben zufolge um 35 % auf 7,22 Mrd. sfr; davon seien im ersten Halbjahr 3,7 Mrd. und im zweiten Halbjahr 3,5 Mrd. sfr erwirtschaftet worden.

Die Bank gab die Abschreibungen für Goodwill und erworbene immaterielle Werte mit 359 Mill. sfr und die einmaligen Restrukturierungskosten mit 1,1 Mrd. sfr nach Steuern an.

Der Reingewinn pro Aktie stieg um acht Prozent auf 20,83 sfr bzw. um 32 % auf 25,98 sfr auf operativer Basis.

Die verwalteten Vermögen verbesserten sich um 228,9 Mrd. sfr oder 19,3 % auf 1417 Mrd. sfr. Der Nettozufluss an Neugeldern betrug 53,3 Mrd. sfr oder 4,5 %. 1999 betrug der Neugeldzufluss den Angaben zufolge 41,9 Mrd. sfr. Die Marktverhältnisse im zweiten Halbjahr sowie die Abwertung des Dollars hätten einen negativen Einfluss auf die Höher der verwalteten Vermögen gehabt, hiess es weiter.

Nennwertrückstellung statt Dividende



Anstelle einer Dividende ist eine Nennwertrückzahlung von acht sfr je Aktie geplant. Es soll ein Aktiensplitt 1:4 vorgenommen werden. Zudem ist ein Aktien-Rückkaufprogramm im Volumen von fünf Mrd. sfr über zwei Jahre vorgesehen.

Die Eigenkapitalrendite der Gruppe erreichte 17,7 (Vorjahr 18,2) Prozent und 21,5 % auf operativer Basis. Die Eigenkapitalrendite im Bankgeschäft betrug 18,2 % und 23,1 % auf operativer Basis.

Das laufende Geschäftsjahr habe im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2000 mit weniger robusten Kapital- und Aktienmärkten begonnen, hiess es weiter. Das wirtschaftliche Umfeld zeige sich weniger stabil. Die CS Group sei aber zuversichtlich und sei weiterhin zu erheblichen Investitionen bereit. Für die Hauptaktivitäten der Gruppe seien die Zukunftsaussichten langfristig günstig.

Analysten hatten - einschliesslich der Kosten in Verbindung mit DLJ - mit einem Gewinn von etwa 5,5 Mrd. sfr gerechnet. Ohne die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme der US-Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette hatten die Analysten den Gewinn auf 6,5 bis 7,0 Mrd. sfr geschätzt.

Die CS Group übernahm im letzten Jahr die US-Investmentbank DLJ für 19,7 Mrd. sfr je zur Hälfte in Aktien und in bar.

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