Jahrzehntelanger Konflikt
UN-Plan für Lösung der Zypernfrage soll vorliegen

Vermittler der Vereinten Nationen haben einem Zeitungsbericht zufolge einen Plan für die Lösung der Zypernfrage ausgearbeitet. Der Vorschlag soll den Führern der Inselgriechen und Inseltürken, Glafkos Klerides und Rauf Denktasch, bei ihrem Treffen am 16. Januar kommenden Jahres vorgelegt werden.

dpa ATHEN/NIKOSIA. Dies berichtete die griechisch-zyprische Zeitung "Phileleftheros" am Freitag unter Berufung auf Kreise der Vereinten Nationen auf der Mittelmeerinsel.

Der Plan sehe unter anderem vor, dass auf der seit 1974 geteilten Insel zwei "völlig autonome" Gebiete entstehen könnten – ein griechisch- und ein türkisch-zyprisches Territorium –, die aber international von einer zentralen Regierung repräsentiert werden sollen. Dabei könnte es abwechselnd einen aus der griechischen und einen aus der türkischen Volksgruppe stammenden Präsidenten geben.

Die türkische Seite, die 34 % Zypern kontrolliert, ist möglicherweise auch bereit, für ein Mehr an Autonomie den Inselgriechen Territorium zurückzugeben. Nach Berichten des griechisch-zyprischen Fernsehsenders "Antenna" ist die Rückgabe von 9 % des Inselgebiets im Gespräch. Darunter sei auch die früher beliebte Badestadt Famagusta, die seit 1974 verwaist ist.

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