James Dyson, 56, ist Staubsauerproduzent in England
Wie fühlt mansich eigentlich,... Herr Dyson

... wenn man mit einer Erfindung zunächst überall auf taube Ohren stößt und zehn Jahre später Marktführer in seinem Land wird? *

Damals war ich unglaublich frustriert, nicht ernst genommen zu werden. Heute weiß ich, dass die Menschen erst dann hinhören, wenn man Vermarkter oder Geschäftsmann ist.

Ich glaube, dass die Hersteller nicht bereit waren, meine Idee umzusetzen, weil sie nicht an neuer Technologie interessiert waren. Immerhin verdienten sie mit Staubsaugerbeuteln ein Vermögen. Aus ähnlichen Gründen waren auch Banken und Risikokapitalmarkt nicht bereit, das Wagnis einzugehen, einen Ingenieur mit einer guten Idee zu unterstützen. Auch sie hätten hingehört, wenn ich mit Aktentasche gekommen wäre.

Das war mir wirklich eine Lehre. Deswegen kann ich mich jetzt auch nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen. Ich habe nicht vor, mich zur Ruhe zu setzen. Im Gegenteil, ich bin entschlossen, weiterhin Geld in F+E zu stecken. An modischen Produkten mit dem Dyson-Logo habe ich aber kein Interesse, sondern an echten Innovationen, an neuer und besserer Technologie."

Die Frage stellte Claudia Tödtmann

*James Dyson, 56, war in England, als er auf die Idee mit dem beutellosen Staubsauger kam. Damals war er bereits Erfinder und Hersteller einer besonders wendigen Schubkarre auf einem Ball. Heute hat er 10 Millionen Staubsauger produziert und beschäftigt weltweit 1 500 Mitarbeiter - von denen fast ein Viertel in Forschung und Entwicklung tätig sind.

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