Japan verliert unglücklich gegen Dänemark
Schweiz gelingt sensationelle Aufholjagd

Das Team Austria hat besonders im zweiten Drittel des Spiels gegen die Schweiz Glanzpunkte gesetzt. Der überragende Akteur für die Österreicher war Thomas Vanek. Dennoch reichte den Österreichern ein starkes Drittel nicht zum Sieg gegen die Schweizer. Die Japaner hätten im Spiel gegen die Dänen beinahe die Sensation geschafft.

HB PRAG. Die Österreicher kassierten 22 Sekunden vor Schluss ein unnötiges Gegentor zum 4:4 und brachten sich damit selber um den verdienten Sieg. Die Schweizer hatten kurz vor Schluss den Torwart vom Eis genommen, alles riskiert und dann auch noch einen Punkt gewonnen, als der Schweizer Rüthemann den Puck im Tor der Österreicher versenkte. Trotz einer 4:1-Führung musste sich der deutsche Zwischenrundengegner Österreich am Ende mit einem 4:4 (0:0, 4:1, 0:3) zufrieden geben.

Die Österreicher, die am Sonntag Weltmeister Kanada ein 2:2 abgerungen hatten, übernahmen mit vier Punkten die Tabellenführung in der Gruppe D und nehmen zwei Zähler mit in die zweite Runde. Nach vier Überzahltoren durch Daniel Welser (24.), den künftigen NHL-Profi Thomas Vanek (32.), Philipp Lukas (35.) und DEL-Legionär Gerhard Unterluggauer von den DEG Metro Stars (40.) sah der WM-Gastgeber 2005 nach zwei Dritteln wie der sichere Sieger aus. Doch die Schweizer, die durch Mark Streit (21.) 1:0 in Führung gegangen waren (21.), holten durch Martin Plüss (42.) und Marcel Jenni (54.) auf. Rüthemanns Ausgleichstor der in Schlussminute erkannte der norwegische Schiedsrichter Ole Hansen erst nach Ansicht der TV-Bilder an.

In die deutsche Zwischenrundengruppe E werden die Österreicher und die Schweizer von Titelverteidiger Kanada begleitet. Frankreich muss nach drei Niederlagen in die Abstiegsrunde. Dort treffen sie aller Voraussicht nach auf Japan. Der WM-Letzte der vergangenen fünf Jahre wartet nach der 3:4 (2:2, 1:1, 0:1)-Niederlage in der Gruppe C gegen Dänemark weiter auf den ersten Sieg bei einer Weltmeisterschaft. Die Asiaten führten gegen den letztjährigen Aufsteiger mit 2:1 und 3:2, verloren am Ende unglücklich durch ein Eigentor von Nobuhiro Sugawara (44.). Da es beim Eishockey jedoch keine Eigentore gibt, wurde der Treffer dem Dänen Morten Green zugeschrieben.

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