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Japanische Großbanken vereinbaren Fusion - Größte Bank der Welt

Die japanischen Großbanken UFJ Holdings Inc. und die Mitsubishi Tokyo Financial Group wollen zur weltgrößten Bank fusionieren. Die Nummer Vier und Nummer Zwei der japanischen Branche unterzeichneten hierzu am Donnerstag eine Grundsatzvereinbarung, wonach sich beide Großbanken zum 1. Oktober nächsten Jahres zusammenschließen wollen. Vorausgegangen war ein ungewöhnlicher Bieterkampf zwischen Mitsubishi Tokyo Financial Group und Sumitomo Mitsui Financial Group , die beide Gebote für UFJ abgegeben hatten.

dpa-afx TOKIO. Die japanischen Großbanken UFJ Holdings Inc. und die Mitsubishi Tokyo Financial Group wollen zur weltgrößten Bank fusionieren. Die Nummer Vier und Nummer Zwei der japanischen Branche unterzeichneten hierzu am Donnerstag eine Grundsatzvereinbarung, wonach sich beide Großbanken zum 1. Oktober nächsten Jahres zusammenschließen wollen. Vorausgegangen war ein ungewöhnlicher Bieterkampf zwischen Mitsubishi Tokyo Financial Group und Sumitomo Mitsui Financial Group , die beide Gebote für UFJ abgegeben hatten.

Möglich wurde der Deal mit Mitsubishi Tokyo, nachdem die angeschlagene UFJ Holdings in einem Berufungsverfahren Recht bekommen hatte und nun ihr Vermögensverwaltungs- und Treuhandgeschäft in die Fusion mit einbringen darf. Beide Großbanken planen, ihr Bank-, Treuhand- und Brokergeschäft am 1. Oktober 2005 unter einer Holding namens Mitsubishi UFJ Holdings zu integrieren. Gemessen an der Bilanzsumme von 1,4 Billionen Euro würde das neue Geldinstitut vor der amerikanischen Citigroup das größte der Welt.

Die unter massiven Verlusten in Folge der Abschreibung enormer Not leidender Kredite ächzende UFJ hatte im Mai zugestimmt, ihre Treuhand-Sparte an Sumitomo Trust and Banking zu verkaufen. Doch UFJ überlegte es sich später anders, um mit Mitsubishi Tokyo zusammenzugehen. Daraufhin klagte Sumitomo Trust und erhielt zunächst Recht. Nach einer Berufung durch UFJ ging das Verfahren vor die nächste Instanz, die der Berufung stattgab. Sumitomo will nun vor den Obersten Gerichtshof ziehen.

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