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Japanische UFJ-Bank lehnt Übernahmeangebot der Sumitomo ab

(dpa-AFX) Tokio - Die viertgrößte japanische Bank, UFJ Holdings < UFJ.SQ1 > < UFJ.FSE > , hat ein Übernahmeangebot des Mitbewerbers Sumitomo < SUO.SQ1 > < SUM.FSE > abgelehnt. UFJ-Bankpräsident Takamune Okihara habe dem Sumitomo-Präsidenten Yoshifumi Nishikawa die Absage in einem Telefongespräch übermittelt, sagte ein UFJ-Sprecher am Montag. Die Sumitomo-Bank war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

(dpa-AFX) Tokio - Die viertgrößte japanische Bank, UFJ Holdings < UFJ.SQ1 > < UFJ.FSE > , hat ein Übernahmeangebot des Mitbewerbers Sumitomo < SUO.SQ1 > < SUM.FSE > abgelehnt. UFJ-Bankpräsident Takamune Okihara habe dem Sumitomo-Präsidenten Yoshifumi Nishikawa die Absage in einem Telefongespräch übermittelt, sagte ein UFJ-Sprecher am Montag. Die Sumitomo-Bank war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Zuvor hätten die Mitsubishi Tokyo Financial Group (Mtfg) < MTF.SQ1 > < MFZ.FSE > und die UFJ ihre für Ende Juli geplante Grundsatzvereinbarung über eine Fusion um einen Monat verschoben, heißt es in der Wochenendausgabe der Zeitung "Asahi Shimbun" ohne Nennung von Quellen. Die Vorstände der beiden Finanzinstitute hätten dies bei außerordentlichen Sitzungen am Freitag entschieden.

Die Mitsubishi Tokyo Financial Group und die UFJ hatten Mitte Juli eine Fusion angekündigt. Damit wird nach Einschätzung von Experten gemessen an der Bilanzsumme die weltweit größte Bank entstehen. Ein japanisches Gericht stoppte die Pläne in der vergangenen Woche zunächst wegen einer Beschwerde des Konkurrenten Sumitomo. UFJ hat laut Beobachtern einen Marktwert von umgerechnet etwa 20 Milliarden Dollar.

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