Japanisches Finanzministerium will bei Devisen weiter intervenieren
Tokioter Börse schließt fester

Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag in Folge der guten Vorgaben der Wall Street zugelegt. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte schloss um 138,98 Punkte oder 1,5 % stärker bei 9 693,97 Punkten.

dpa-afx TOKIO. Der breiter angelegte Topix machte 11,10 Punkte oder 1,1 % gut und notierte 1 009,30 Zähler. Die Börse war am Montag wegen eines Feiertages in Japan geschlossen.

"Obwohl es noch unsicher ist, ob die Rally der US-Aktien nachhaltig ist, könnte ich mir vorstellen, dass der Nikkei bald wieder die 10 000 Punkte-Marke überschreitet", sagte ein Händler. Zu den größten Kursgewinnern zählten vor allem Autowerte wie Nissan und Honda. Händler berichteten zudem von aktiven Glattstellungen bei den High-Tech-Standardwerten, nachdem die US-Werte gut geschlossen hatten. Die Schwäche der Bankwerte verhinderte beim Topix ähnliche Gewinne wie beim Nikkei-Index, sagte ein Beobachter.

Am Rande des Börsengeschehens wurde am Dienstag in Tokio bekannt, dass das japanische Finanzministerium (Ministry of Finance - MoF) weiterhin steuernd auf dem Devisenmarkt eingreifen will. Es gebe keine Probleme, die benötigte Menge an Yen aufzutreiben, um gegebenenfalls US-Dollar zu kaufen, sagte ein nicht genannter Mitarbeiter des Ministeriums.

Mit dem Kauf von US-Dollar würden die Bemühungen der USA um hohe Liquidität nicht beeinträchtigt, erklärte der Mitarbeiter. Die Liquidität an Dollar am Devisenmarkt sei ohnehin immens. Bislang seien im Rahmen der Interventionen etwa 1 Trillion Yen in US-Dollar getauscht worden.

Der US-Dollar notierte bis zum Nachmittag (15 Uhr Ortszeit) mit 117,26-28 Yen nach 117,27-30 Yen zum Handelsschluss am Freitag. Der Euro wurde mit 0,9155-62 Dollar nach 0,9215-25 Dollar bewertet.

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