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Japans Elektrokonzern Sharp senkt Gewinnprognose deutlich

Der japanische Elektrokonzern Sharp hat nach einem Gewinneinbruch seine Prognose für 2001/2002 deutlich zurückgenommen.

Reuters TOKIO. Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr erwartet der Spezialist für Flüssigkristall-Bildschirme (LCD) nach Angaben vom Mittwoch nur noch einen Reingewinn von 26 Mrd. Yen (460 Mill. DM) nach zuvor prognostizierten 42 Mrd. Yen. Der Umsatz werde 1,8 Billionen Yen statt der erwarteten 2,1 Billionen Yen betragen, teilte der Konzern weiter mit.

Im ersten Halbjahr (April bis September) sei der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 % auf 16,3 Mrd. Yen zurückgegangen. Der operative Gewinn reduzierte sich den Angaben zufolge ebenso deutlich auf 44,6 Mrd. Yen. Der Umsatz fiel um 8,5 % auf 901,3 Mrd. Yen. Damit hat der Konzern in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres seine zuvor allerdings reduzierten Ergebnisziele erreicht.

Sharp befürchtet in den kommenden Monaten aber zusätzlich negative Auswirkungen durch die Anschläge in den USA vom 11. September. Die US-Konjunkturschwäche und die geringere Nachfrage in der Informationstechnologie könnten auf Grund der Anschläge länger andauern, hieß es.

Die Aktien von Sharp schlossen am Mittwoch in einem leichteren Gesamtmarkt in Tokio rund ein Prozent niedriger bei 1266 Yen.

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