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Jara vor Schicksalsspiel gegen Bielefeld

Wirft Kurt Jara seinen Rettungsanker? Vor der zukunftsweisenden Partie gegen Arminia Bielefeld gibt sich der seit Wochen zur Disposition stehende Trainer des vom Abstieg bedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, betont gelassen.

dpa KAISERSLAUTERN. Wirft Kurt Jara seinen Rettungsanker? Vor der zukunftsweisenden Partie gegen Arminia Bielefeld gibt sich der seit Wochen zur Disposition stehende Trainer des vom Abstieg bedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, betont gelassen.

"Ich bin überzeugt, dass die drei Punkte am Betzenberg bleiben. Ein Sieg muss her", sagte der unter Erfolgsdruck stehende 54-jährige Österreicher vor seinem "Schicksalsspiel". Seit dem 18. September (2:1 gegen den Hamburger SV) wartet der pfälzische Tabellenletzte auf einen Sieg. Unter Jaras Regie wurden sieben der letzten zehn Begegnungen verloren. In der Arminia kommt die drittbeste Auswärtsmannschaft (drei Siege) ins Fritz-Walter-Stadion. Der letzte Heimsieg der Pfälzer gegen die Ostwestfalen liegt lange zurück: Am 15. Oktober 1997 gewannen die Lauterer mit 3:0.

Dass die verunsicherte Mannschaft für die Arbeitsplatzerhaltung ihres Coaches spielt, war zuletzt nicht immer ersichtlich. "Am Sonntag muss sich jeder Spieler doppelt reinhängen. Jeder im Team will, dass der Trainer bleibt", meinte Marco Engelhardt. Ein Lichtblick für die kämpferische Einstellung ist - wenn er nicht wieder übertreibt - Dimitrios Grammozis, der nach seiner abgelaufenen Rot-Sperre wieder ins Team zurückkehrt.

Bielefeld will nach dem 2:3 von Leverkusen wieder in die Erfolgsspur einbiegen. "Kaiserslautern wird seinen gesamten Kampfgeist in die Waagschale werfen. Da müssen wir dagegen halten", sagte Abwehrspieler Markus Schuler. Trainer Uwe Rapolder bangt noch um den Einsatz von Delron Buckley, Rüdiger Kauf und Patrick Owomoyela, die zuletzt wegen Sprunggelenkverletzungen mit dem Training aussetzten.

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