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Jeder Dritte schenkt über 200 Euro

Jeder dritte Deutsche gibt in diesem Jahr mehr als 200 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Dies ergab eine repräsentativen Umfrage des Instituts polis im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

dpa HAMBURG/OFFENBACH. Jeder dritte Deutsche gibt in diesem Jahr mehr als 200 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Dies ergab eine repräsentativen Umfrage des Instituts polis im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

Demnach kaufen 33 Prozent Geschenke im Wert zwischen 200 und 1 000 Euro; vier Prozent wollen sogar über 1 000 Euro springen lassen. elf Prozent begnügen sich mit 50 Euro und weniger. Bei einer deutlichen Mehrheit überwiegt dabei die Vorfreude auf Weihnachten. Jeder fünfte fühlt sich dagegen eher gestresst. Fast drei Viertel der Deutschen (72,2 Prozent) feiern einer Marplan-Befragung zufolge Weihnachten auch dieses Jahr zu Hause.

Bei den Konsumgewohnheiten und Stimmungen zum Weihnachtsfest stellt die polis-Umfrage unter 1 000 Menschen ab 14 Jahren erhebliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen sowie zwischen Ost und West fest. So geben 48 Prozent der 14- bis 19- Jährigen maximal 50 Euro aus. Am spendabelsten sind die 50- bis 59- Jährigen, von denen jeder zweite zwischen 200 und 1 000 Euro ausgibt. 18 Prozent der Ostdeutschen investieren unter 50 Euro in Geschenke, nur jeder zehnte Westdeutsche ist derart zurückhaltend. sieben Prozent kaufen übrigens gar keine Geschenke und 1 Prozent verschenkt nur Selbstgemachtes.

Der oft beklagte Konsumterror in der Vorweihnachtszeit ist für die Mehrheit der Deutschen kein Problem. Für 56 Prozent überwiegt die Vorfreude auf das Fest, nur 21 Prozent fühlen sich im Stress. 19 Prozent kennen beide Gefühle gleichermaßen. Dabei sind die Menschen im Osten (26 Prozent) und Männer (25) eher gestresst als Leute im Westen (20) und Frauen (18 Prozent). Am meisten auf Weihnachten freuen sich die Jüngsten und die Ältesten: Zwei Drittel der unter 14- Jährigen und der über 60-Jährigen genießen die Vorfreude auf das "Fest der Liebe".

Etwa jeder vierte Bundesbürger feiert Heiligabend nicht zu Hause. 25,5 Prozent der Menschen verbringen den 24. Dezember nach einer repräsentativen Umfrage der Offenbacher Marplan-Meinungsforschung bei Verwandten, Freunden, im Urlaub oder in Gaststätten. Der Besuch von Familienangehörigen und Bekannten steht bei 22,2 Prozent der Befragten auf dem Programm.

2,6 Prozent sind an einem Urlaubsort, 0,7 Prozent feiern in Restaurants oder Kneipen. Ganz allein verbringen 3,6 Prozent der Bundesbürger den Heiligabend. Bei Frauen und Männern über 65 Jahren hat jeder zehnte (10,4 Prozent) niemanden zum Feiern.

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