"Jeder möchte eine starke Währung"
Frankreichs Finanzminister sieht Zinssenkungsspielraum

Frankreichs Finanzminister Francis Mer sieht noch Raum für weitere Zinssenkungen. Mer sagte am Montag in Paris, der Spielraum in der Geldpolitik liege "nicht bei Null", auch wenn in vielen Industrienationen die Zinsen bereits niedrig seien.

Reuters PARIS. Zu den jüngsten Wechselkursschwankungen erklärte Mer, jeder möchte, dass die eigene Währung stark und stabil sei. "Jeder möchte eine starke Währung, das ist normal ... und auch eine stabile Währung." Er glaube nicht, dass die USA eine Politik eines schwachen Dollar verfolgten. "Da gibt es keine Strategie für Schwäche", sagte Mer in dem Rundfunkinterview weiter.

Der Dollar war zuletzt unter starken Abwertungsdruck geraten. Der Euro kostete am Montag zeitweise über 1,17 Dollar - der höchste Stand seit vier Jahren.

US-Finanzminister John Snow hatte nach dem Treffen der sieben führenden Industrienationen (G7) am Wochenende im französischen Deauville die Veränderungen der Wechselkurse in der jüngsten Zeit als "recht moderat" bezeichnet.

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