"Jeder spricht mit jedem"
Commerzbank: Abwicklungs-Fusion ist noch nicht absehbar

Die deutschen Großbanken haben nach Worten von Commerzbank-Vorstandsmitglied Klaus Müller-Gebel noch keine Fortschritte bei den Gesprächen über die Zusammenlegung ihrer Abwicklungsabteilungen erzielt. "Wir sprechen darüber. Es gibt noch kein Ergebnis", sagte Müller-Gebel am Rande der Einweihung des neuen Handelsraums der Commerzbank am Donnerstag in Frankfurt.

rtr FRANKFURT. Deutschlands Großbanken leiden unter solch hohen Kosten, dass die Bankenaufsicht gewarnt hatte, die Bemühungen um Kostensenkungen zu überwachen. Die Fusion der Abwicklungsabteilungen der Banken ist seit drei Jahren als eine Lösungsmöglichkeit in der Diskussion.

Allerdings haben die Gespräche nach Darstellung der Commerzbank bisher keine merklichen Fortschritte gezeigt. "Jeder spricht mit jedem", sagte Müller-Gebel. Der neue Gebäudekomplex der Commerzbank, dessen Herzstück der nach Bankangaben größte Handelsraum Europas ist, biete keine zusätzliche Infrastruktur, die den Großbanken bei ihrer Suche nach einer Abwicklungslösung helfen könnte, sagte Müller-Gebel. "Dieses Gebäude wird uns überhaupt nicht in diese Richtung führen", sagte er.

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