Jedes Handy sollte über eine eingebaute Kamera verfügen
Potenzial für Multimedia-Handys ist groß

Multimedia-fähige Endgeräte und UMTS sollen der Mobilfunkbranche auf die Sprünge helfen. Das Marktpotenzial dieser Geräte liegt bei 151 Millionen verkaufter Einheiten bis zum Jahr 2006. Das ist das Ergebnis einer Studie der Marktforscher IDS.

ul. Die weltweite Konjunktur bewegt sich immer noch drei Schritte vor und zwei zurück. Deshalb sehen sich sowohl die Anbieter mobiler Endgeräte als auch Service-Provider gezwungen, neue Strategien zu entwickeln, um den Geräteabsatz und die Zahl von Vertragsabschlüssen anzukurbeln. Laut einer Studie von IDC, "Moving Pictures: The Future of Mobile Devices and Imaging", liegt die Lösung in multimedia-fähigen Handys und PDAs, die allen Nutzern die Übertragung von Fotos, Spielen und Videos ermöglichen. In der Studie kommen die Analysten von IDS zu dem Schluss, dass bis zum Jahr 2006 rund 151 Millionen solcher Endgeräte ausgeliefert werden könnten.

Chris Chute, Senior Analytiker bei IDC, vertritt die Ansicht, dass mit der jetzigen Technologie der Endgeräte multimediale Bildübertragungen möglich sind und ist sogar davon überzeugt, dass "die meisten Nutzer bereit sind, für diese Geräte auch das entsprechende Geld auszugeben".

UMTS macht Multimedia erst interessant

Außerdem würden die immer schnelleren Übertragungsstandards dazu beitragen, dass multimedia-fähige Handys und PDS für potenzielle Nutzer immer interessanter würden. "Mit der gesteigerten Übertragungsgeschwindigkeit durch UMTS ist das Senden von digitalen Bilddaten kein Problem mehr", weiß Alex Slawsby, Analyst für mobile Endgeräte bei IDC. "Die Kombination aus der schnelleren Übertragungsgeschwindigkeit und den multimediafähigen Endgeräten wird die Umsätze und die Verkaufs- sowie Vertragszahlen kräftig ankurbeln", ist Slawsby überzeugt.

Digitale Kamera im Handy ist ein Muss

IDS sagt in der Studie weiter voraus, dass bis zum Ende des Jahres 2002 über 900 Millionen Nutzer einen Mobilfunk-Vertrag unterschreiben werden. Außerdem soll sich die Auslieferung multimedia-fähiger Endgeräte von 617 440 Einheiten zum Endes des Jahres 2002 bis zum Jahr 2006 auf besagte 151 Millionen Einheiten erhöhen. Die Voraussetzung dafür sei allerdings, dass auch in jedes Endgerät eine Kamera eingebaut wird und die Gerätehersteller und Mobilfunkanbieter attraktive und durchschaubare Preismodelle ausarbeiten.

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