Jenaer Softwarespezialist organisiert seine Führung neu
Intershop-Chef Schambach rückt ins zweite Glied

HB FRANKFURT/M. Der Jenaer Softwarespezialist Intershop zieht aus seiner Krise personelle Konsequenzen und ordnet seine Führungsstruktur neu. Firmengründer und Vorstandschef Stephan Schambach übergibt die Verantwortung für das Tagesgeschäft an seinen Kollegen Wilfried Beeck. Künftig kümmert sich Schambach verstärkt um "Strategie und Partnerschaften". Mit dem Rückzug Schambachs verabschiedet sich eine weitere Galionsfigur des Neuen Marktes. Intershop und Schambach zählten zu den Lieblingen der Analysten und Anleger, am 10. März 2000 stand die Aktie im Zenit, bei 135 Euro. Gestern notierte das Papier mit minus fünf Prozent bei 6,45 Euro.

Der Rückzug Schambachs sei nicht als schleichender Abschied aus der Firma zu verstehen, unterstrich der neue Geschäftsführer Beeck. Für 2001 kündigte die Intershop Communications AG erneut hohe Verluste an. "Man darf hier keine Wunder erwarten. Vor allem in der ersten Jahreshälfte rechnen wir mit einem relativ hohen Verlust", sagte Beeck. Frühestens im vierten Quartal hofft der Anbieter von Software für den elektronischen Handel via Internet (E-Commerce) auf den Sprung in die Gewinnzone.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%