Jenseits der Vorstellungskraft
Schafe statt Dollar: Kopfgeld für Osama bin Laden

Das US-Verteidigungsministerium erwägt neben dem Kopfgeld in Höhe von 25 Mill. $ für Osama bin Laden eine andere Form der Belohnung für Hinweise auf den Aufenthaltsort des Terroristenführers: Schafe.

dpa WASHINGTON. Das Pentagon sei zu der Auffassung gekommen, dass für die meisten Afghanen eine Belohnung in Millionenhöhe unvorstellbar sei, berichtete die "Washington Times" am Donnerstag. Deshalb habe das bisherige Kopfgeld möglicherweise noch keine Erfolge erbracht.

Stattdessen solle nun ein System kleinerer Belohnungen geschaffen werden. So könnten neben Schafherden kleinere Bargeldbeträge oder Hilfe beim Graben eines Brunnes angeboten werden.

Die Zeitung zitiert den Oberbefehlshaber des Afghanistan-Feldzugs, General Tommy Franks, der einen Dorfbewohner gefragt habe, was er mit 25 Mill. $ machen würde. Der Afghane antwortete, das Geld werde vermutlich ausreichen, seine neun Kinder ein Jahr lang zu ernähren.

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