„Jetzt ist endlich Zeit zum Feiern": DSV-Mädchen trotz verpasster Medaille in Partylaune

„Jetzt ist endlich Zeit zum Feiern"
DSV-Mädchen trotz verpasster Medaille in Partylaune

Die verpasste Medaille im Marathon über 30 km tat der Partylaune der deutschen Langläuferinnen nach dem besten WM-Ergebnis seit 29 Jahren keinen Abbruch. "Jetzt ist endlich Zeit zum Feiern. Ich kann mit dieser WM vollauf zufrieden sein", sagte die bei den Titelkämpfen in Val di Fiemme mit zwei Medaillen dekorierte Evi Sachenbacher nach ihrem 6. Platz im letzten WM-Rennen der Frauen.

HB/dpa VAL DI FIEMME. Und Claudia Künzel, mit je einmal Gold und Silber genauso erfolgreich wie ihre Teamkollegin, kündigte an: "Am Dienstag wird auf dem Schiff zum Weltcup nach Oslo eine richtige Sause veranstaltet."

"Unsere Läufer waren eine tolle Überraschung. Die WM war Weg bereitend für die Zukunft des Langlaufs", resümierte Detlef Braun, Sportwart Nordisch im Deutschen Skiverband (DSV). Zum Abschluss konnten die DSV-Starterinnen am Freitag allerdings nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Als Sechste lag Evi Sachenbacher um 1:05,8 Minuten hinter Olga Sawjalowa (Russland), die in 1:14:29,8 Stunden vor ihrer Landsmännin Elena Burukina (+15,3 Sekunden) und der Estin Kristina Smigun (+26,9) siegte. "Die alten Russinnen waren schon sehr stark", meinte die 22-jährige Bayerin anerkennend.

Vor allem von der eine Minute nach ihr gestarteten Burukina war sie überrascht worden. "Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie mich einholt. Es war dann aber ganz gut, denn ich konnte mich an sie ranhängen", berichtete die Staffel-Weltmeisterin aus Reit im Winkl. "Sie hat sich das Rennen gut eingeteilt und sich voll verausgabt. Der 6. Platz ist top", lobte Bundestrainer Jochen Behle.

Nicht so gut lief es für die anderen beiden anderen Deutschen. Claudia Künzel (Oberwiesenthal) musste sich zwei Tage nach dem Gewinn der Silbermedaille im Sprint in 1:19:04,7 mit dem 20. Rang zufrieden geben. "Der Wettkampf lag ihr noch in den Beinen", meinte Behle. WM- Neuling Stefanie Böhler (Ibach) erreichte in 1:21:01,7 den 30. Platz.

Gastgeber Italien ging nach den Plätzen vier und fünf für 30 km- Olympiasiegerin Gabriella Paruzzi und Sabina Valbusa erneut leer aus und wartet weiter auf die erste Langlauf-Medaille in Val di Fiemme. Die von einem Magen-Darm-Virus geschwächte Doppel-Weltmeisterin Bente Skari (Norwegen) hatte erneut auf einen Start verzichtet.

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