Job-Angebot ist groß
Sieben Messen – tausende Chancen

Die Hannover-Messe gilt als größte Industrie-Schau der Welt: Von, Montag, 15. April, bis Samstag, 20. April, gibt es auf dem Expo-Gelände Hight-Tech zum Sehen und Anfassen. Gleichzeitig ist die Hannover-Messe ein riesiger Job-Basar. Gesucht werden insbesondere Ingenieure, doch auch Wirtschaftswissenschaftler und Juristen können mit künftigen Arbeitgebern ins Gespräch kommen.

Rund 7 000 Unternehmen warten auf die Kontaktaufnahme - mehr als 3 000 kommen aus dem Ausland. Sie präsentieren sich in 26 Hallen und auf einem Freigelände. Die Ausstellungsfläche umfasst mehr als 240 000 Quadratmeter. Jungekarriere.com gibt Ihnen Tipps, wie Sie sich im Internet auf die Messe vorbereiten können, wo Sie in Hannover Ihren Ansprechpartner finden - und dabei den Überblick trotz Messe-Rummels behalten.

Unter dem Markenzeichen der Hannover-Messe sind sieben Fachmessen vereint - beispielsweise zur Energiewirtschaft, Automation und Forschung. Eine gute Vorbereitung bietet das umfangreiche Web-Angebot der Hannovermesse. Unter dem Pfad "Besucher/Das Programm der Hannover Messe 2002" finden Sie unter anderem einen übersichtlich gestalteten Hallen-Plan, mehrere Veranstaltungskalender sowie weitere Links, die über Details der einzelnen Fachmessen informieren.

Job- und Karriere-Angebote gibt es reichlich in Hannover. Die meisten der großen deutschen Unternehmen bringen Mitarbeiter aus der Personalabteilung mit zum Messestand (die Aussteller-Liste).

Gutes Pflaster für jobsuchende Ingenieure

Insbesondere Ingenieure werden in Hannover umworben. Der Verband deutscher Ingenieure, VDI, hat berechnet, dass "in den nächsten Jahren" rund 20 000 Ingenieure fehlen werden. Ab 2005 steige der Bedarf sogar auf rund 9 000 Ingenieure jährlich. Trotz der komfortablen Lage am Arbeitsmarkt, sollten Berufseinsteiger die Angebote in Hannover nutzen. Denn Karriere und Berufsplanung ist einer der Messe-Schwerpunkte. So erwarten beim VDI (Halle 18, Obergeschoss) drei unabhängige Personalberater sowie weitere Experten die Absolventen und Young Professionals, um Informationsgespräche zu führen. Ungestört vom Messe-Trubel, betont Susanne Ihsen, die für das Angebot verantwortlich zeichnet. "Kommen Sie morgens einfach an unseren Stand und wir vereinbaren für den Tag einen Termin für den Bewerbungs-Check."

Am letzten Messetag (Samstag, 20. April) legt der VDI noch eins drauf: Junge Ingenieure und Studenten können sich in der "Job-Arena" ("VDI-Kongress", Convention Center) einem umfassenden Bewerbungs-Check unterziehen. Die Teilnehmer sollten ihre Unterlagen mitbringen und erhalten persönliche Verbesserungsvorschläge.

Im "Career-Market", einem weiteren Job-Basar (Halle 10) sind neben einigen Unternehmen (darunter die Auto-Zulieferer Bosch und Hella sowie der Chemie-Konzern Degussa) zahlreiche Job-Börsen und ein Gemeinschaftsstand der Universitäten vertreten. Vor allem an Schüler und Studenten in den ersten Semestern richtet sich das Angebot "Go for Hightech", ebenfalls nur Samstag, 20. April: Etwa 200 Unternehmen auf dem Messegelände, erkennbar an Schildern mit der Aufschrift "Go for Hightech", sind dann besonders vorbereitet auf die Fragen jüngerer Besucher.

Viele Wege führen nach Hannover-Laatzen

Die Messe ist jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Tageskarten kosten im Vorverkauf 18 Euro, an den Tageskasse 23 Euro, für Schüler und Studenten (die sich ausweisen können) 10 Euro (Tickets im Internet unter www.hannovermesse.de/shop). Studenten können beim VDI kostenlose Eintrittskarten über die Hompeage bestellen.

Wem die Anreise mit Flugzeug und Hubschrauber-Taxi (Flugdauer: acht Minuten, Kosten: 75 Euro, Buchung unter Telefon 0 71 36/60 51) zu teuer ist, erreicht die Hannover-Messe per Auto oder Bahn. Viele Züge halten außerplanmäßig am Bahnhof Hannover Messe/Laatzen; zusätzlich verkehren Sonderzüge. Die Linien 8, 18 und E der Stadtbahn pendeln im Schnelltakt zwischen Hauptbahnhof und Messegelände (Eingang Nord 1). Außerdem fahren die Linien 6 und 16 von der Innenstadt (Kröpcke, Aegi) zum Ostbereich des Messegeländes (ca. 400 Meter bis zum Eingang Ost 3). Alle Eintrittskarten gelten auch für Fahrten im öffentlichen Nahverkehr Hannovers.

Autofahrer werden über den "Messeschnellweg" auf das Messegelände geführt.
Informationen zur aktuellen Verkehrslage
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Mehr Tipps für Bewerber, eine Liste besonders attraktiver Arbeitgeber sowie das Porträt eines Mannes mit langem Atem finden Sie in der Berichterstattung zur Hannover-Messe im April-Heft von Junge Karriere. Es liegt ab 22. März am Kiosk für Sie bereit.

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