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Job-Aqtiv: Was steckt dahinter?

Arbeitslose sollen schneller zurück in einen dauerhaften Job - das ist, grob umrissen, das Ziel des Job-Aqtiv-Gesetzes, das am ersten Januar in Kraft trat. Die Maßnahmen dazu stecken im Namen. AQTIV steht für Aktivieren, Qualifizieren, Trainieren, Investieren und Vermitteln.

Das sind die wichtigsten Inhalte im Überblick:

Individuelle Strategien

Das Arbeitsamt erstellt für jeden Arbeitssuchenden ein präzises Bewerberprofil. Ein individueller Eingliederungsplan schreibt Rechte und Verpflichtungen für Arbeitsamt und Arbeitssuchenden fest. Das soll die Chancen für die Job-Vermittlung erhöhen.

Einbeziehung privater Vermittler

Nach sechsmonatiger Arbeitslosigkeit kann der Arbeitslose die Einschaltung eines privaten Vermittlers verlangen.

Jobrotation

Arbeitgeber erhalten Lohnzuschüsse, wenn sie einen Mitarbeiter zwecks Weiterbildung freistellen und für diese Zeit einen Arbeitssuchenden einstellen.

Bessere Bedingungen für Zeitarbeit

Unternehmer können Zeitarbeiter bis zu zwei Jahre beschäftigen. Bisher lag die Höchstgrenze für einen Einsatz bei zwölf Monaten. Ab dem 13. Monat gelten für den Leiharbeitnehmer allerdings die gleichen Arbeitsbedingungen wie für vergleichbare Beschäftigte des Entleih-Unternehmens. Das betrifft auch die Bezahlung.

Änderungen bei ABM

Neue Regelungen sollen unter anderem sicher stellen, dass sich die Arbeitnehmer während Beschäftigungsprogrammen noch stärker beruflich qualifizieren.

Fördern und Fordern

Arbeitslosen, die ohne wichtigen Grund ein Jobangebot nicht sofort wahrnehmen, wird für drei Monate das Arbeitslosengeld gestrichen.

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