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Jobvermittler erwarten schlechte Quartalsergebnisse

Schon vor den Terror-Attacken auf das World Trade Center und das Pentagon hatte die US-Arbeitslosigkeit ein historisches Hoch erreicht, die Branche der Jobvermittler entsprechend gelitten. Nachdem Marktbeobachter die USA jetzt direkt in eine Rezession schliddern sehen, stehen die Makler noch schlechter da.

"Es wird miserabel werden", urteilt Merrill Lynch Analyst Thatcher Thompson wenige Wochen bevor die Agenturen ihre Quartalszahlen veröffentlichen werden. Einige der größten Arbeitsvermittler des Landes mussten in den Tagen nach den Anschlägen ihre Büros ganz dicht machen, da keinerlei Nachfrage nach Fachkräften, Zeit- oder Gelegenheitsarbeitern bestand. Allein diese Tage ohne Business dürften die Quartalsergebnisse um bis zu 5 % verschlechtern. Die gesamtkonjunkturelle Schwäche nach dem 11. September wird laut Expertenmeinung noch stärker zu Buche schlagen. Die Analysten von Lehman Brothers haben die Aktien der beiden größten Agenturen, Heidrick & Struggles und Korn/Ferry International abgestuft. Das Papier von Heidrick & Struggles hat seit dem 11. September 7 % seines Wertes verloren, der Kurs von Korn/Ferry ist gar um fast 25 % eingebrochen.

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