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Johnson & Johnson: Expansion

Übernahmespekulationen vom Wochenauftakt wurden am Montag nach Handelsschluss bestätigt. Der viertgrößte amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson wird den Hersteller von Spezialpharmazeutika Alza übernehmen und damit den größten Kauf in der Firmengeschichte tätigen.

Als Kaufpreis haben sich die Vorstandsetagen auf 10,5 Milliarden Dollar in Aktien geeinigt. Alza Aktionäre erhalten 0,49 Johnson & Johnson Aktien pro eigenes Papier. Das entspricht gemessen am gestrigen Schlusskurs einer Prämie in Höhe von 7,9 Prozent. Zeitungen hatten am Montag über einen Kaufpreis von knapp zwölf Milliarden Dollar spekuliert. Johnson & Johnson ist auf der Suche nach neuen Medikamenten, um fallende Verkaufszahlen des Schizophreniemittels Rispendal und des Anämiemedikaments Procrit auszugleichen. Durch den Kauf von Alza wird das Mittel Concerta, ein Medikament gegen Konzentrationsschwierigkeiten, hinzugewonnen. Bereits zum Wochenauftakt war die Aktie von Johnson & Johnson nach den Spekulationen unter Druck geraten, während Alza eine deutliche Wertsteigerung verbuchen konnte.

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