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Johnson & Johnson: Pharmaprofit

Johnson&Johnson konnte sich zwar gegenüber dem Vorjahresquartal verbessern, blieb aber hinter den durchschnittlichen Gewinnerwartungen des Marktes von 53 Cents pro Aktie zurück. Das Pharmaunternehmen meldete einen Bruttogewinn von 1,58 Milliarden Prozent oder 51 Cents pro Aktie.

Im Vorjahr erwirtschaftete Johnson&Johnson 1,36 Milliarden Dollar oder 44 Cents pro Papier. Allerdings wäre der Nettoertrag noch besser ausgefallen, so der Konzern, wenn nicht die Übernahme des Medikamentenherstellers Alza die Ergebnisse um rund zehn Milliarden Dollar gedrückt hätte.

Der Konzern begründete den Gewinnzuwachs mit der steigenden und robusten Nachfrage nach Medikamenten und medizinischen Geräten. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 7,67 Milliarden auf 8,34 Milliarden Dollar. Vor allem das Medikament Procrit zur Behandlung von Rheumatischer Arthritis erwies sich als Cash Cow. Der Umsatz mit dem Medikament stieg um 88 Prozent und das Pharmaunternehmen erwirtschaftete damit 171 Millionen Dollar.

Die Anleger wussten zunächst nicht, wie sie die Ergebnisse vor dem Hintergrund der hohen Akquisitionssumme für Alza werten sollten. Diese habe das Quartalsergebnis um zwei bis drei Cents pro Aktie getrübt, so der Finanzvorstand von Johnson&Johnson, Robert Tarretta. Demnach hätte das Unternehmen ohne die Übernahme von Alza die Analystenerwartungen erreicht oder sogar übertroffen. Nach einer kurzen Talfahrt erholte sich der Wert wieder schloss mit über zwei Prozent im Plus.

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