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Johnson & Johnson übertrifft Markterwartungen im 2. QuartalDPA-Datum: 2004-07-13 16:02:50

(dpa-AFX) NEW Brunswick - Steigende Umsätze bei Medikamenten und medizintechnischen Geräten haben dem US-Konzern Johnson & Johnson < JNJ.NYS > < JNJ.FSE > im zweiten Quartal einen deutlich höheren Gewinn eingebracht als erwartet. Wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick mitteilte, stieg der verwässerte Gewinn je Aktie (EPS) von 70 Cent auf 82 Cent. Die zwanzig von dem Finanzdienstleister multex befragten Analysten hatten im Schnitt lediglich ein Ergebnis von 79 Cent je Aktie (EPS) erwartet.

(dpa-AFX) NEW Brunswick - Steigende Umsätze bei Medikamenten und medizintechnischen Geräten haben dem US-Konzern Johnson & Johnson < JNJ.NYS > < JNJ.FSE > im zweiten Quartal einen deutlich höheren Gewinn eingebracht als erwartet. Wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick mitteilte, stieg der verwässerte Gewinn je Aktie (EPS) von 70 Cent auf 82 Cent. Die zwanzig von dem Finanzdienstleister multex befragten Analysten hatten im Schnitt lediglich ein Ergebnis von 79 Cent je Aktie (EPS) erwartet.

Im Vorjahr war beim Konsumgüter- und Pharmakonzern wegen zweier Übernahmen eine Sonderbelastung von 900 Millionen Dollar oder 0,30 Dollar je Aktie angefallen. Im Berichtzeitraum erhöhte sich der Überschuss von 2,11 auf 2,49 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte nicht zuletzt wegen positiver Währungseffekte um 11,1 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar zu. An der Wall Street machte die Aktie vorbörslich einen Sprung von 1,33 Prozent auf 55,62 Dollar. Knapp eine halbe Stunde nach Handelsbeginn notierte sie mit 0,55 Prozent im Plus auf 55,16 Dollar.

'Weiterhin Solides Wachstum'

"Trotz intensiver Konkurrenz auf verschiedenen Fronten zeigte unser Unternehmen weiterhin solides operatives Wachstum", sagte Unternehmenschef William C. Weldon. Eine Vielzahl der operativen Unternehmen bis in einzelne Einheiten entwickele sich stark.

In der Medizintechniksparte steigerte Johnson & Johnson seinen Umsatz um 11,8 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Umsatztreiber waren nach Unternehmensangaben unter anderem Blutzucker-Produkte, Kontaktlinsen und Produkte für die Wundversorgung. Auch die beschichteten Stents zur Erweiterung der Herzkranzgefäße von der Johnson & Johnson-Tochter Cordis vertriebene "Cypher" zählten trotz Konkurrenz zu den Umsatzbringern. Anfang März war der Mitbewerber Boston Scientific < BSX.NYS > < BSX.FSE > mit seinem "Taxus" auf den Markt gekommen.

Pharma- UND Konsumumsatz Legen Zweistellig ZU

Mit Pharmaprodukten setzte der Konzern im zweiten Quartal weltweit 5,4 Milliarden Dollar um und damit 11,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Wachstum hätten vor allem Psychopharmaka wie Risperdal, das Arthrosemedikament Remicade, das Epilepsie- und Migränemittel Topamax sowie das Schmerzmittel Duragesic beigetragen. Unter der dem zunehmenden Wettbewerb habe hingegen das Krebsmittel Eprex (USA: Procrit) gelitten.

In der Konsumgütersparte legte der Konzern beim Umsatz um 10,0 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar zu. Johnson & Johnson verwies dabei auf die Pflegeprodukte der Serien Neutrogena, RoC, Aveeno und Clean & Clear sowie auf den Süßstoff Splenda.

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