Joint-Venture-Abwicklung ursächlich
Sonera macht im 3. Quartal 14 Mill. Euro Verlust

Das finnische Telekom-Unternehmen Sonera wird voraussichtlich einen Verlust von rund 14 Mill. Euro im dritten Quartal ausweisen. Der Grund sei die Einstellung und Abwicklung des Gemeinschafts Broadband Mobile ASA-Unternehmens in Norwegen mit Enitel ASA, teilte Sonera am Freitag in Helsinki mit.

dpa-afx HELSINKI. Sonera werde keine weiteren Kapital- oder Betriebsausgaben an dem Joint Venture übernehmen, hieß es. Sonera hält die Hälfte der Anteile und hat eigenen Angaben zufolge bisher rund 18 Mill. Euro investiert. Enitel hatte sich den Angaben zufolge vom Gemeinschafts-Unternehmen zurückgezogen.

Lizenzkosten bereits beglichen

Die Lizenzkosten in Höhe von 25 Mill. Euro seien bereits beglichen. Außerdem habe das Unternehmen keine Strafen durch den norwegischen Staat wegen der Lizenzrückgabe zu erwarten, hieß es. Die Auslandsverbindlichkeiten des Gemeinschaftsunternehmens betrügen derzeit insgesamt rund 28 Mio. Euro.

Der Rückzug in Norwegen habe keine Auswirkungen auf die 3G-Mobilfunk-Tätigkeiten in Deutschland, Italien und Spanien.

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