Jordanien als dritte Station der Nahost-Reise
Schröder: Friedensprozess braucht Kompromisse

dpa AMMAN. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat während seiner Reise durch arabische Staaten und Israel erneut Kompromissbereitschaft im Nahost-Konflikt gefordert. In der jordanischen Hauptstadt Amman betonte Schröder am Montag, die Aufgabe sei es jetzt, die Vereinbarungen der Israelis und der Palästinenser von Sharm el Sheik umzusetzen und die Gewalt abzubauen. Einseitige Maßnahmen gefährdeten den Friedensprozess, warnte Schröder. Man müsse jetzt Kompromisse eingehen.

Schröder war auf dieser dritten Station seiner Nahost-Reise mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammengetroffen. "Die Klarheit, Kenntnisse und Perspektiven des Königs für den Friedensprozess haben mich beeindruckt", sagte er nach dem Gespräch. Der jordanische Premierminister Ali Abul el Ragheb dankte dem Bundeskanzler nach Angaben aus deutschen Delegationskreisen für die großzügige Hilfe für sein Land. Es gelte, die ausgezeichneten Beziehungen vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet weiter auszubauen. Ragheb dankte Schröder auch für seine Bemühungen um Frieden in der Region.

Die Gespräche in Jordanien wurden von deutscher Seite als sehr offen und aufrichtig gewürdigt. Es herrsche eine sehr gute Atmosphäre, hieß es vor der Weiterreise Schröders nach Syrien.

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