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Jospin bildet nach Rücktritt von Chevenement Frankreichs Kabinett um

Nach dem Rücktritt von Innenminister Jean-Pierre Chevenement hat der französische Premierminister Lionel Jospin sein Kabinett umgebildet. Es war die sechste Änderung bei der Besetzung der Ressorts seit dem Antritt seiner Linksregierung im Sommer 1997.

vwd/AFP Paris. Der Regierung gehören insgesamt 33 Mitglieder an: der Premierminister, 15 Minister, fünf beigeordnete Minister und zwölf Staatssekretäre. Getragen wird die Regierung von der Sozialistischen Partei (PS). Die weiteren Bündnispartner sind die Kommunisten (PCF), die Grünen (Les Verts), die Anti-Maastricht-Bewegung MDC und die Radikalsozialisten (PRG). Die von Chevenement gegründete MDC verlor mit seinem Rücktritt ihren Ministerposten.

Das neue Kabinett:

  • Hubert Vedrine: Außenminister
  • Alain Richard: Verteidigungsminister
  • Laurent Fabius: Minister für Finanzen, Wirtschaft und Industrie
  • Daniel Vaillant: Innenminister
  • Martine Aubry: Ministerin für Arbeit und Soziales
  • Elisabeth Guigou: Justizministerin
  • Dominique Voynet: Ministerin für Umwelt und Raumordnung
  • Catherine Tasca: Ministerin für Kultur und Kommunikation
  • Jean Glavany: Minister für Landwirtschaft und Fischerei
  • Jean-Claude Gayssot: Minister für Wohnungsbau und Verkehr
  • Jack Lang: Bildungsminister
  • Jean-Jack Queyranne: Minister für Beziehungen zum Parlament
  • Michel Sapin: Minister für Öffentl. Dienst, Staatsreform und Dezentralisierung
  • Marie-Georges Buffet: Ministerin für Jugend und Sport
  • Roger-Gerard Schwartzenberg: Forschungsminister
  • Pierre Moscovici: Beigeordneter Minister für Europa
  • Segolene Royal: Beigeordnete Ministerin für Schulen
  • Charles Josselin: Beigeordneter Minister für Entwicklungshilfe
  • Claude Bartolone: Beigeordneter Minister für Städtefragen
  • Jean-Luc Melenchon: Beigeordneter Minister für Berufsbildung



Jean-Claude Gayssot und Marie-Georges Buffet gehören der PCF an, Roger-Gerard Schwartzenberg ist Mitglied der PRG, Dominique Voynet ist Sprecherin der Grünen und Jean-Luc Melenchon ist parteilos. Alle weiteren Minister gehören der PS an.

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