Journalisten konfrontierten ihn offenbar mit Aufmarschplänen
Scharping weist Vorwurf des Geheimnisverrats zurück

dpa BERLIN. Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat den Vorwurf der Opposition eines Verrats von geheimen Aufmarschplänen der Bundeswehr in Mazedonien zurück gewiesen. Scharping sagte am Montag in Berlin, er sei bei seinem Besuch in Mazedonien am 30. August von Journalisten mit Pressemeldungen konfrontiert worden, in denen bereits der Weg der Bundeswehrsoldaten nach Mazedonien geschildert worden war.

Er habe sich dazu zwar "etwas unpräzise geäußert - dass ich die Route der Soldaten genannt habe, ist aber frei erfunden". Nach Angaben von Scharping wollte Generalinspekteur Harald Kujat vor dem Verteidigungsausschuss die Vorwürfe entkräften.

Am Montag hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU - Bundestagsfraktion, Hans-Peter Repnik (CDU), Scharping erneut Geheimnisverrat vorgeworfen. Der Minister habe bei seinem Besuch in Mazedonien vor rund eineinhalb Wochen "leichtfertig die Aufmarschpläne der Bundeswehr verraten", sagte Repnik vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin.

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