Jubel in der Hauptstadt
Capitalia rettet AS Rom vor der Pleite

Die italienische Bank Capitalia hat dem Fußball-Erstligisten eine Finanzspritze gegeben und damit die Fortführung des Sanierungskurses des hochverschuldeten Vereins ermöglicht. In letzter Sekunde wurde damit auch die Lizenz für einen Start in der finanziell lukrativen Champions League gesichert.

HB ROM. Der Besitzer des Tabellenzweiten der Serie A, Franco Sensi, bürgt zudem mit einem Teil seines Privatvermögens für den mit rund 300 Mill. ? hoch verschuldeten Club.

Capitalia erließ dem AS Rom eine Kreditschuld in Höhe von 35 Mill. ? und erhielt dafür im Gegenzug 49 % der Aktien von Sensis Ölfirma Italpetroli. Außerdem könne Sensis Finanzholding Roma 2000 dank der Banken-Intervention rund 75 Mill. ? Schulden für den AS Rom begleichen, berichtete die "La Gazzetta dello Sport" am Donnerstag.

Die vorläufige Rettung des Traditionsclubs löste in Rom Jubel aus. "Ich hatte nie Zweifel, dass Präsident Sensi alles in Ordnung bringen wird", sagte Mannschaftskapitän Francesco Totti. Roms Bürgermeister Walter Veltroni lobte das persönliche Engagement des Cub-chefs: "Die Unsicherheit ist überwunden, dank Sensi und Capitalia. Ich danke beiden."

Nach der Finanzspritze von Capitalia konnte der AS Rom am Mittwoch fristgerecht seine geprüfte Bilanz der letzten Saison und die Lizenz- Unterlagen für den italienischen und europäischen Fußballverband vorlegen. "Wir spielen auch in der nächsten Saison im Europacup", erklärte Roms Vorstandsmitglied Rosella Sensi am Donnerstag. Bis Mitte der Woche hatte der hoch verschuldete Club noch kurz vor der Pleite gestanden.

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