Jüdischer Siedler schwer verletzt
Anschlag im Westjordanland

Bei einem Anschlag palästinensischer Extremisten ist am Sonntag im nördlichen Westjordanland ein jüdischer Siedler schwer verletzt worden. Der israelische Rundfunk meldete, der Anschlag sei in unmittelbarer Nähe eines Militärstützpunktes südlich der Autonomiestadt Nablus verübt worden.

dpa GAZA. Die Angreifer eröffneten an einer Kreuzung im Bereich der jüdischen Siedlung Izhar das Feuer aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug. Der Siedler erlitt dabei schwere Verletzungen im Brustbereich. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus befördert. Dutzende aufgebrachter Siedler versammelten sich am Ort des Geschehens.

Palästinensische Extremisten hatten in der Nacht zum Sonntag den größten Militärstützpunkt der israelischen Armee im Gazastreifen erstmals mit Mörsergranaten beschossen. Niemand wurde verletzt.

Auch die jüdischen Siedlungen Kiriat Sefer und Pesagot sowie ein weiterer Militärstützpunkt im Westjordanland wurden aus palästinensisch kontrollierten Gebieten beschossen.

Israels Militärs erwarteten angesichts des am Dienstag beginnenden arabischen Gipfels in der jordanischen Hauptstadt Amman einen Anstieg der Gewalt in den Palästinensergebieten.

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