Jüngste Kursverluste am Neuen Markt "kein Ochner-Effekt"
Ochner-Nachfolger Seregni: Weniger Risiken eingehen

Als einen "Ochner-Effekt" wolle er die jüngsten Kursverluste am Neuen Markt nicht bezeichnen, sagt Carlo Seregni. Das sei eine Eigendynamik gewesen: "Wir haben bisher nicht maßlos verkauft".

dpa-afx FRANKFURT. Im Gegensatz zu Ex-Julius-Bär-Fondsmanager Kurt Ochner will sein Nachfolger Carlo Seregni weniger Risiken eingehen und mehr Wert auf "eine gewisse Liquidität" der Titel legen. So umriss Seregni im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) seine Anlagestrategie. Wie Ochner werde er aber auf Unternehmen mit mittlerer und geringer Marktkapitalisierung und hohem Wachstumspotenzial setzen.

Als einen "Ochner-Effekt" wolle er die jüngsten Kursverluste am Neuen Markt nicht bezeichnen. Das sei eine Eigendynamik gewesen. "Wir haben bisher nicht maßlos verkauft", fügte er hinzu. Derzeit würde jeder Titel im Portfolio angeschaut, dann werde entschieden, ob verkauft wird. Er stehe nicht unter Zeitdruck, fügte Seregni hinzu. Nachdem die Entlassung Ochners zu Wochenbeginn bekannt wurde, waren die Kurse von Unternehmen wie Biodata, Medion und Caatoosee eingebrochen.



Angesprochen auf die Fehler seines Vorgängers erklärte Seregni, Ochner habe "recht gut abgeschnitten". "Auf dem Weg nach oben" sei er "sogar etwas besser als der Markt" gewesen. Das Hauptproblem seien wohl die hohen Kursschwankungen der vergangenen Monate gewesen. "Ochner ist wohl ein Opfer des Neuen Marktes geworden - wie so viele andere auch.

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