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Jugendliche als Schlüssel zum Erfolg für UMTS

Die Diskussionen um den Erfolg der 3. Mobilfunkgeneration sind in vollem Gange. Mobilnetzbetreiber stehen unter Druck, attraktive Dienste und Strategien zu präsentieren, mit denen sich getätigte UMTS-Investitionen amortisieren lassen.

Das Handy hat sich zum modernen Lifestyle-und Kommunikationsprodukt entwickelt. Vor allem in der Generation der SMS-Teens und der jungen Erwachsenen ( 13 - 25 Jahre) zeichnet sich ein deutlicher Trend zu mobilen Datendiensten ab. Dabei stehen längst nicht mehr nur SMS Dienste im Mittelpunkt. Mit Unterhaltungs- und Freizeitdiensten, basierend auf WAP und i-mode, erzielen die Netzbetreiber bereits heute erhebliche Revenues.

Dieser Trend kommt nicht von ungefähr: Bereits über 80% der Jugendlichen besitzen ein eigenes Handy, die Penetrationsrate eines eigenen PCs dagegen liegt bei nur rund 50 %. Zudem ist die jugendliche Zielgruppe neuen Technologien gegenüber sehr aufgeschlossen. Der Griff zum Handy und die Nutzung mobiler Datendienste zur Unterhaltung und in der Freizeit sind also naheliegend.

Der unter Experten weit verbreiteten Meinung, dass die Zielgruppe nicht über die Kaufkraft und das notwendige Kleingeld verfügt, um die Kassen der Mobilnetzbetreiber zu füllen, stehen stichhaltige Argumente entgegen. Das Institut für Jugendforschung (IJF) kommt in seiner letzten Studie zu dem Ergebnis, dass die Zielgruppe der 13 - 25 Jährigen über ein monatlich frei verfügbares Einkommen von durchschnittlich 217 ? verfügt (Quelle: Finanzkraft der 13-25-Jährigen, Studien des IJF).

Können die jugendliche Zielgruppe sowie Unterhaltungs- und Freizeitdienste nun tatsächlich zum Schlüssel für den Erfolg von UMTS avancieren? Bereits der SMS Boom hat gezeigt, dass die jugendliche Zielgruppe Akzente setzt und von ihr eine nicht zu unterschätzende Signalwirkung ausgeht. Die Erfahrungen und Statistiken von wap3 bestätigen die Vermutung, dass sich ein ähnlicher Trend im Bereich mobiler Unterhaltungs- und Freizeitangebote, basierend auf WAP und i-mode, abzeichnet.

Als Mobile Application Provider betreibt wap3 mobile Community- und Unterhaltungsdienste für zahlreiche Mobilnetzbetreiber in Europa und verfügt über Erfahrungen im Umgang mit den mobilen Konsumenten. Die Auswertungen erlauben einen tiefen Einblick in das Nutzungs- und Zahlungsverhalten der Zielgruppen. Die Statistiken belegen die immer stärker werdende Nutzung innerhalb der 13- 25 Jährigen. Besonders auffallend: Auch ältere Zielgruppen nutzen mit Weiterentwicklung der Technologie (Übertragungsgeschwindigkeit , farbige Displays etc.) die mobilen Dienste von wap3.

Der positive Effekt, der durch die größer werdende potenzielle Basis entsteht, wird durch die Zahlungsbereitschaft der Zielgruppen verstärkt. Die Studien des IFJ zeigen, dass bereits die 13-25 Jährigen über die notwendige Kaufkraft verfügen, mit zunehmendem Alter steigt das zur Verfügung stehende Budget. Die Zahlungsbereitschaft für mobile Freizeit- und Unterhaltungsangebote hängt von dem resultierenden Mehrwert für den Kunden ab. Die Erfahrungen von wap3 lassen die These zu, dass der Mehrwert und die Zahlungsbereitschaft unmittelbar von einer hohen Usability, der Attraktivität und Kreativität der einzelnen Dienste sowie der Angebotsvielfalt abhängen.

Mobile Freizeit- und Unterhaltungsangebote werden mit Weiterentwicklung der Technik und Ausweitung des Angebotes nicht alleine das Steckenpferd jugendlicher SMS Teens bleiben, sondern sich auch durch weitere Altersgruppen ziehen. Darüber hinaus wird die Ausgabebereitschaft für diese Angebote weiter zunehmen.

Die getroffenen Beobachtungen und Erfahrungen legen den Schluss nahe, dass die jugendliche Zielgruppe der Schlüssel zum Erfolg der 3. Mobilfunkgeneration sind. Noch werden Mobile Unterhaltungs- und Freizeitangebote heute überwiegend von den 13 - 25-Jährigen genutzt, erschließen den Mobilnetzbetreibern jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu unterschätzende Umsatzpotentiale. Die Vorzeichen stehen gut, dass sich dieser Trend dank der Kreativität von Applikationslieferanten wie wap3 und der Dynamik und Offenheit der Mobilnetzbetreiber weiter verstärken wird und dass consumerorientierte Unterhaltungs- und Freizeitangebote zu einer tragenden Säule für den Erfolg von UMTS werden.

Schreiben Sie dem Autor: a.diehl@wap3.net

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