Jugendliche nicht ausreichend geschützt
Premiere darf keine Pornos mehr senden

Der angeschlagene Pay-TV-Sender Premiere darf Pornos trotz zusätzlicher Sicherheitscodes nach einem Gerichtsurteil vom Freitag nicht ausstrahlen.

Reuters MÜNCHEN. Das Münchener Verwaltungsgericht bewertete die von Premiere als "Erotikfilme" bezeichneten Streifen mit Titeln wie "Diabolische Lust" als eindeutig pornografisch, nachdem es zwei Filme selbst in Augenschein genommen hatte. Jugendliche seien vor dem Empfang trotz der nötigen Eingabe einer Pin-Nummer nicht ausreichend geschützt. (AZ: M17 K 993449)

Die bayerische Landesmedienanstalt hatte die in einem Erotik-Kanal von Premiere ausgestrahlten Filme als Pornos beanstandet, wogegen Premiere klagte. Der Sender, der nach der Insolvenz der Muttergesellschaft Kirch Pay TV bis Ende des Jahres neue Investoren braucht, kann gegen das Urteil Berufung einlegen. Eine Stellungnahme von Premiere war zunächst nicht zu erhalten.

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