Jugoslawien
Türkischer Verteidigungsminister hält Nato-Intervention für denkbar

ap SOFIA. Der türkische Verteidigungsminister Sabahattin Cakmakoglu hat sich skeptisch zu einer möglichen Intervention der Nato im Zusammenhang mit dem Machtkampf zwischen Regierung und Opposition nach den Wahlen in Jugoslawien geäußert. Er glaube, dass die Nato im Falle einer Krise intervenieren werde, erklärte Cakmakoglu am Mittwoch beim Besuch eines Manövers in Bulgarien auf entsprechende Fragen von Reportern. "Aber wir würden das nicht gerne tun", sagte der Minister ohne weitere Erläuterungen.

Bisher hat sich das Nato-Hauptquartier in Brüssel noch nicht zur Möglichkeit einer Intervention in Jugoslawien geäußert. Cakmakoglu beobachtete zusammen mit dem Nato-Oberbefehlshaber in Europa, US-General Joseph Ralston, anderen hohen Offizieren des Bündnisses und den Verteidigungsministern der teilnehmenden Länder ein Manöver der so genannten Friedensbrigade für Südosteuropa in Koren im Südosten Bulgariens. Die Brigade besteht aus Truppen Bulgariens, Albaniens, Mazedoniens, Rumäniens sowie der Nato-Länder Türkei, Griechenland und Italien.



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