Julius Bär rät Anlegern zum Einstieg: Abwärtsbewegung bei Gold vorerst gestoppt

Julius Bär rät Anlegern zum Einstieg
Abwärtsbewegung bei Gold vorerst gestoppt

Der Abwärtstrend von Gold wurde am Donnerstag im europäischen Handel vorerst gestoppt. Kriegssorgen, die Angst vor Terroranschlägen in den USA und in Großbritannien, neue Höchststände des Ölpreises, schwache US-Aktien und ein tieferer Dollar hätten dem Edelmetall neues Leben eingehaucht, erklärten Händler.

Reuters LONDON/ZÜRICH. Nach Ansicht der Bank Julius Bär in Zürich sollte das gegenwärtige Niveau des Goldpreises als Einstiegsgelegenheit benutzt werden. Die Bank riet in ihrer am Donnerstag vorgestellten Lageanalyse, etwa fünf Prozent eines Anlagedepots in Gold zu halten.

Die Feinunze Gold hat alleine in der laufenden Woche rund 25 Dollar an Wert eingebüsst und bei 347,90 Dollar ein Tief markiert. In der Vorwoche hatte das gelbe Metall bei 388,50 Dollar noch den höchsten Stand seit September 1996 erreicht. Zum europäischen Handelsschluss wurde Gold mit 356,00/357,00 Dollar angeschrieben nach 351,75/352,50 Dollar am Vorabend in New York. Das zweite Londoner Fixing lautete auf 352,80 Dollar nach 354,25 Dollar am Vormittag und 356,30 Dollar am Dienstagnachmittag.

Der Edelmetallmarkt warte nun mit Spannung auf den Irak-Bericht des UNO-Waffeninspektors Hans Blix, den dieser am Freitag dem UNO-Sicherheitsrat vorlegen will.

Silber lag bei im Vergleich mit dem New Yorker Schlusskurs unverändert bei 4,50/4,52 Dollar. Platin notierte bei 687/692 nach 685/690 Dollar, während Palladium bei 251/257 nach 248/258 Dollar gehandelt wurde.

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