Jung kehrt ins Amt zurück
Gegen Thärichen wird ermittelt

Der frühere Geschäftsführer der Leipziger Olympia-Bewerbungsgesellschaft, Dirk Thärichen, soll Provisionszahlungen in Höhe von 80 000 Euro veranlasst haben. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue eingeleitet.

HB LEIPZIG. Gegen den früheren Olympia-Beauftragten der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, wird dagegen kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.Das sagte Oberstaatsanwalt Norbert Röger am Donnerstag. Laut Röger besteht trotz Jungs Unterschrift für Provisionszahlungen an die Sport Consulting International (SCI) kein Anfangsverdacht wegen Beihilfe zur Untreue.

"Wir müssen zu seinen Gunsten davon ausgehen, dass er mit seiner Unterschrift keine neue Rechtsgrundlage für Provisionen schaffen wollte", sagte Röger. Bei der Unterzeichnung des Schreibens der ersten Bewerbergesellschaft "Leipzig, Freistaat Sachsen und Partnerstädte GmbH" vom 3. Januar 2003 sei Jung von Zahlungen im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen ausgegangen.

Jung wird in der kommenden Woche seine Arbeit als Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule wieder aufnehmen. "Mit der Entscheidung der Staatsanwaltschaft ist der Grund für meine Entscheidung für eine zeitweilige Freistellung von Herrn Jung vom Dienst als Beigeordneter nicht mehr gegeben. Ich werde die Freistellung am kommenden Montag aufheben, so dass der Beigeordnete am 2. Dezember seine Dienstgeschäfte wieder aufnehmen wird", teilte Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee am Rande einer Eurocities-Generalversammlung in Porto mit. Olympia-Beauftragter der Stadt bleibe jedoch Engelbert Lütke Daldrup.



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