Junge Menschen brauchen Chance zur Ausbildung
Müntefering: Scharping-Vorstoß Ausdruck besonderer Fürsorge

SPD-Generalsekretär Franz Müntefering hat den Sozialhilfe-Vorstoß des stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Rudolf Scharping als Ausdruck besonderer Fürsorge für junge Arbeitslose verteidigt.

dpa BERLIN. "Wir dürfen nicht zulassen, dass sie lange arbeitslos sind, weil sie sonst überhaupt nicht mehr in den Arbeitsmarkt hinein vermittelbar sind. Es ist auch in ihrem Interesse, dass wir hier drauflegen und uns noch intensiver bemühen", sagte Müntefering am Montag im Deutschlandfunk.

Nach dem Willen des Verteidigungsministers sollen Arbeitslose unter 25 Jahren künftig auch öffentliche geforderte Arbeiten wie kommunaler Umweltschutz, Alten- oder Krankenpflege annehmen müssen.

Müntefering unterstrich, alle in der SPD seien sich einig, dass junge Menschen eine Chance zur Ausbildung bekommen müssten. Keiner solle von der Schulbank in die Arbeitslosigkeit fallen müssen. Das Ziel könne aber nur durch ein ganzes Bündel von Maßnahmen erreicht werden. Dazu gehöre neben Scharpings Vorstoß, dass Betriebe Ausbildungsplätze zur Verfügung stellten, das 2-Milliarden-Programm von Arbeitsminister Walter Riester (SPD) und auch das im Herbst zu verabschiedende Job-Aktiv-Gesetz. Nach Münteferings Angaben gibt es in Deutschland etwa 400 000 Arbeitslose unter 25 Jahren.

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